Bau und Größe der Nistkästen
|
| Bau eines Nistkasten, die Größe der Nistkästen sind abhängig von der Sittichart. Material: Sperrholz oder dicke Bretter (Vorteil: stabiler, isolieren besser als Sperrholz. Sie sind gerade für größere und nagefreudigere Arten gut geeignet, ich persönlich verwende 19 mm unbehandeltes Fichtenleimholz und den Deckel mache ich aus 15 mm OSB-Platte, weil leichter zu reinigen). Weiterhin Leim, Nägel, Rundholz, eine Säge, Hammer Bohrmaschine und ein Stecheisen. Schneiden Sie 6 Bretter in den entsprechenden Maßen zu. In die Vorderseite wird das Einflugloch gesägt. Die Seite ist egal, links oder rechts, es sollte nur nicht in der Mitte sein. Es darf nicht zu tief sein (Vergleichen Sie ggf. mit Nistkästen aus dem Handel, so das die Küken nicht heraus fallen können - wie zum Beispiel bei den Sittichen, die sich Löcher in Kartons knabbern, diese reichen oft bis zum Boden). Weiterhin wird ein kleineres Loch unter das Einflugloch gebohrt, in das ein Rundholz als Sitzstange eingefügt wird. In den Boden sollte eine flache Mulde mit einem Stecheisen gestemmt werden. Die Mulde bitte auf der entgegengesetzten Seite des Einfluglochs anbringen und darf nicht zu nah an der Seitenwand liegen, damit die Henne noch Platz für ihre Schwanzfedern hat. Die Seiten und Boden-Teile werden mit Leim zusammen geklebt oder mit Nägeln aneinander befestigt. Das Dach wird mit zwei Nägeln an den hinteren Seiten so befestigt, dass man es einfach auf- und zuklappen kann. Danach ist der Kasten bereits fertig und bezugsbereit. Fertige Nistkästen werden unter folgendem Link angeboten: Nistkastenprofi |