Checkis und Jürgens kennen lernen:

Jeglicher Vogel dieser Art ist mit Sicherheit nur ein Tier, aber wer nun denkt, daß der Vogelkopf kein Verstand hat, der irrt. Also Durchsetzungsvermögen, Hinterlist, Eifersucht und natürlich Zuneigung/Liebe ist alles in dem Kopf vorhanden, viel extremer als bei großen Papageien (Graupapagei), vergleichbar mit dem Benehmen eines drei jährigen Kindes.

Checki lächelt

Geschichte:

Checki hatte ich vor zwei Jahren (Im Sommer 2005) in Vienenburg am Harz kennen gelernt. In dem Haushalt lebten mehrere Haustiere, wo Checki in der Rangliste und Beliebtheit ganz hinten stand und 18 Jahre ohne große Beachtung, in einem viel zu kleinem Zierkäfig lebte.

In dem Jahr 2005 sahen wir uns nur wenig, zwei oder drei mal und der Mopa war sichtlich erstaunt, dass jemand anderes an seinen Käfig kam, außer die Putzfrau, die Ihn zwar regelmäßig fütterte und den Käfig säuberte, aber Ihm sonst kein Interesse schenkte.

Wahrlich habe ich den Kleinen von Anfang an in mein Herz geschlossen und auch des öfteren an Ihn gedacht, aber mein betteln, den Vogel abzukaufen und nach Salzgitter zu holen, wurden mit einem "Ich weiß nicht so recht" immer wieder abgeschlagen.

Im Jahr 2006 sollte Checki und meine Freundschaft belohnt und besiegelt werden. Der Winter ging so langsam dem Ende entgegen, da kam plötzlich eine positive Entscheidung "Wenn Du den Papagei kaufen möchtest, kannst Du Ihn haben". Die Zeit zwischen der Zusage und Checki's Umzug nach Salzgitter weiss ich gar nicht mehr, jedenfalls packte der damals noch schüchterne Mopa am 29.04.2006 seine Sachen und zog bei mir in Salzgitter ein. Eine Papageienart die ursprünglich in den zentralafrikanischen Bergwäldern und Savannen zu Haus ist, wohnt nun in der Tiefen Strasse von Lichtenberg!

Natürlich waren die ersten Stunden zwischen uns nicht einfach, es gab ungefähr zwei Monate stressige Eingewöhnungszeit, dazu muss erwähnt werden, dass der kleine Mopa durch seine lebenslange Einsamkeit nicht an Menschen, geschweige die Menschenhand gewöhnt war.

( Dieses Foto zeigt Checki und seine abgerissene Kralle am "Ringbein"!     
Auf dem Löffel ist nun die leckere Checki-Marmelade, bevor Jürgen der Webmaster unter der Dusche wieder vorkommt, habe ich den Löffel blitz - blank geleckt! )

 

Generell hat Checki  vor jedem Menschen große panische Angst gehabt, sein kleines Herz raste nur so vor sich hin, vielleicht lag es auch an seiner abgerissenen Kralle, beim Kampf mit einem Artgenossen.....?  Beim Krallen schneiden.....?

Nun kann man mich verurteilen oder auch nicht, jedenfalls wollte ich die normale Annäherung, Vertrauensbildung nicht abwarten, welche sich gerade bei Papageien auf zahlreiche Monate, bis über ein Jahr hinziehen kann und Checki wurde sofort zum Nackenkraulen in die Hand genommen, anfangs mit kräftigen Widerwillen. Dabei wurden meine Finger und  Hände durch den kräftigen Schnabel mit Hautfetzen übersät und die offenen Wunden waren natürlich in der Öffentlichkeit unangenehm, ansonsten habe ich die Schmerzen nicht groß gespürt, welches wohl damals und heute noch an der großen Liebe zu dem Papagei liegt.

Die Zeit hat sich nun gedreht.

Wenn Checki heute, nach über einem Jahr, nicht beachtet, gekrault oder sogar von meiner Schulter durch Zeitmangel verwiesen wird, werden die Flügel aufgestellt, sämtliche Federn blähen sich mit markerschütternden Schreien auf, so sieht Zuneigung eines Papageien aus und wir verstehen uns dabei super............................dazu ein Sprichwort: -Wo die Liebe hinfällt!- 

Die Lernphase wird wohl zwischen Papagei und Mensch nie aufhören, Checki lernt immer frecher zu werden und ich sitze heute noch, Stunde für Stunde vor dem Papageienstudium. 

Als erstes musste ich lernen, "Ein Papagei ist kein Papagei", dieses Sprichwort sagt aus, dass die Tiere sich eng an Ihre Menschen anschließen und ihn als Artgenossen und Partner ansehen, täglich müssen daher einige Stunden dem Hausgenossen, betreffs der Psyche, geopfert werden.

Von vielen Papageienkennern wird empfohlen, dass man sich auf jeden Fall Gedanken über die Anschaffung eines zweiten Artgenossen machen sollte, da die Paarhaltung doch die ideale Form für gefiederte Familienmitglieder ist. 

Auszug aus dem Internet:

Wohl nur der Mensch ist der größte Risikofaktor eines Papageien! Falsche Haltung, Ernährung und Unterbringung - damit sind schon mal die häufigsten Fehler aufgezeigt. Der leittragende Papagei wird zu einem seelisch leidendem Individuum mit unterschiedlichen Symptomen - viele gerupfte Papageien sprechen Bände!
  Zur Internetseite........bitte hier klicken

Da Checki laut DNA weiblich sein soll, was ich durch Seine/Ihre Art immer noch nicht glauben kann, fing die suche nach einem 18 jährigen, männlichen Mopa Papageien an.

Link zur Geschlechtsbestimmung